Zentrale Geisenhausen
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Wittmann Altkleider


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Umfassende Recyclingkompetenz

Seit mittlerweile 45 Jahren steht die Lorenz Wittmann GmbH für sinnvolles, ökologisches und faires Textilrecycling. Das Familienunternehmen mit Sitz im niederbayerischen Geisenhausen und zwei weiteren Niederlassungen in Landshut/Altdorf sowie im nordrheinwestfälischen Bottrop übernimmt als erfahrener und verlässlicher Partner für Kommunen, karitative Organisationen und Unternehmen die Logistik, Vermarktung und Verwertung der gesammelten Altkleider. Neben dem Geschäftsbereich Textil betreibt Wittmann zudem einen modernen und umfangreichen Entsorgungs- und Recyclingbetrieb für alle anderen Alt- und Wertstoffe.

Blick zurück: 1966 übernahm Firmengründer Lorenz Wittmann mit seiner Frau Mariele die Betreuung von Papier- und Kleidersammlungen. Aus der Tradition der Straßensammlung bildete sich in den 90er Jahren der Trend zur Sammlung mit Kleidercontainern heraus, damit die Verbraucher das ganze Jahr über ihre gebrauchten Textilien bequem abgeben können. Seit 1996 trägt die Lorenz Wittmann GmbH das staatlich anerkannte Gütesiegel „zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb“. Damit kann der Betrieb sozusagen exklusiv einen lückenlosen Verwertungsnachweis der anfallenden Textil und Abfallmengen erbringen.

Containernetz ausbauen

Heute nutzen mehrere hundert karitativ-gemeinnützige Organisationen sowie zahlreiche Kommunen in ganz Deutschland den professionellen Kleidercontainer- und Straßensammlungs-Service der Firma Wittmann. Ihnen kommt der größte Teil der Erlöse als Vertragspartner des Recyclingbetriebs zugute. Das erklärte Ziel des Unternehmens ist, das Containernetz, momentan bestehend aus ca. 2500 Behältern, auszubauen und als Partner der bayerischen Kommunen weitere Gebiete zu erschließen.

Sinnvolles Textilrecycling

Dass Textilrecycling für jeden einzelnen Bürger sinnvoll ist, belegen folgende Zahlen: Pro Einwohner und Jahr werden in Deutschland 14 Kilogramm Bekleidung und Textilien verbraucht. Das sind insgesamt 1.200.000 Tonnen. Durch Straßensammlungen und Kleidercontainer werden 750.000 Tonnen der Wiederverwertung zugeführt. Dies ergibt eine Erfassungsquote von mehr als 60 Prozent.

Auch unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten sind die Sammlungen der Organisationen und die Altkleidercontainer lohnenswert. 750.000 Tonnen entsprechen dem Inhalt von 60.000 LKW-Ladungen, die nicht entsorgt werden müssen und somit den Steuerzahler entlasten. Wittmann liefert die sauberen Altkleider und Schuhe, trocken in Plastiksäcke verpackt, an spezielle Sortierwerke in der EU und in osteuropäischen Ländern. Die Abnehmer sind zum Großteil hoch spezialisierte Sortierbetriebe, mit denen langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen.

Die kirchlichen und karitativen Organisationen entnehmen den Sammlungen die Mengen an Kleidung, die sie für ihre Kleiderkammern benötigen, um den Bedürftigen vor Ort direkt helfen zu können. Der Bedarf ist aber bei weitem nicht so groß wie das Sammelaufkommen. Daher ist es, so die beiden Geschäftsführer Andreas und Karl Wittmann, „nur sinnvoll, mit nicht national benötigten Mengen den weltweiten Bedarf an tragbarer Secondhand-Kleidung zu befriedigen“.

Afrika profitiert

Gerade der Import von Gebrauchtkleidung in Afrika sei wichtig und nötig, werde doch ein großer Teil der afrikanischen Bevölkerung mit guten gebrauchten Textilien zu günstigen Preisen versorgt. Hinzu kommt, dass die große Nachfrage nach moderner und hochwertiger Kleidung zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis viele neue Verdienstmöglichkeiten – gerade für Frauen – geschaffen habe. Tausende Menschen bestritten ihren Lebensunterhalt mit dem Handel von Altkleidern oder dem Umarbeiten von Kleidungsstücken auf die länderspezifischen Bedürfnisse. 

Ein weiterer Gesichtspunkt ist der sehr wasserintensive Anbau von Baumwolle als Rohstoff für die Textilindustrie. Gerade in Regionen, in denen Wasserknappheit herrscht, ist dies problematisch. Die Weiterverwendung von gebrauchten Kleidern spart Ressourcen und ist deshalb nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch und sozial sinnvoll. Laut einer Studie aus UK werden durch den Wiedereinsatz eines T-Shirts drei Kilogramm CO2 eingespart.

Partner der Kommunen

Die Tatsache, dass es in der Alttextilbranche viele schwarze Schafe gibt, die sich rücksichtslos auf dem Markt betätigen, ist Andreas Wittmann zufolge leider nicht von der Hand zu weisen. Auch große, bekannte deutsche Firmen stellten Altkleidercontainer „schwarz“ auf, d.h. ohne Genehmigung durch den Grundstückseigentümer. Nicht so die Firma Wittmann: „Wir lehnen diese Geschäftspraktiken rigoros ab und gehen als Partner der Kommunen dagegen vor. Unsere offiziellen Kleidercontainer verhindern wilde Sammlungen und illegale Containeraufstellungen.“ 

„Die Bürger sollten weiterhin die seriösen, kostenfreien Entsorgungssysteme nutzen und ihre Kleidung keinesfalls in den Hausmüll geben, um sowohl im In- als auch im Ausland Arbeitsplätze zu sichern und Ressourcen zu schützen“, betont Karl Wittmann und ergänzt: „Unsere Fairness-Grundsätze gehen weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus und garantieren allen Beteiligten Sicherheit und Transparenz im Umgang mit ihrem Wertstoff. Dafür stehen wir mit unserem guten Namen.“


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